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40 Mann Raid Mechaniken

Wildstar Raid Mechaniken im Detail Für viele ist es der Grund warum sie zu Wildstar gefunden haben. Es ist die Hoffnung an das Spiel und das Versprechen von den Entwicklern eine progress-orientierte und fordernde PVE-Umgebung im Endgame-Content vorzufinden und mit 20 sowie 40 Mann wie zu den alten und guten Zeiten in die Schlacht ziehn zu können. Lange war es still um das Herzstück von ...
Veröffentlicht von Loui am 13.Dez, 2013 um 17:43 Uhr
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Wildstar Raid Mechaniken im Detail




Für viele ist es der Grund warum sie zu Wildstar gefunden haben.
Es ist die Hoffnung an das Spiel und das Versprechen von den Entwicklern eine progress-orientierte und fordernde PVE-Umgebung im Endgame-Content vorzufinden und mit 20 sowie 40 Mann wie zu den alten und guten Zeiten in die Schlacht ziehn zu können.

Lange war es still um das Herzstück von Wildstar, doch Mike Donatelli, Content Director für Carbine Studios und Senior Community Manager David "Scooter" Bass erzählten den Jungs von warcry.com nun einige neue Informationen zu den Raids in Wildstar.

Seit 2007 von Blizzard in World of Warcraft ad acta gelegt, gelten 40-Mann Raids bis dato als ausgestorben. Wie gern erinnert man sich an die guten Classic WoW Zeiten und das "Gewusel" in den 40er Raids. Die Tragödien und Erfolgserlebnisse, die skurilen Momente sowie die unvergessenen Jubelschreie nachdem man einen Boss besiegt hatte.

Telegraphen bilden das Grundelement des Kampfsystems in Wildstar und nahezu jeder Boss wird sie in Massen auf die Horden loslassen. Zu der Zeit in der Spieler das Max-Level erreichen und sich an den ersten Raids wagen, wird das Ausweichen der Telegraphen ins Blut übergegangen sein. Neben den Telegraphen gibt es noch weitere Dinge die sich die Leute vo Carbine beim Bossdesign ausgedacht haben. Wir dürfen uns also auf einiges gefasst machen.

Große Raids in Wildstar bestehen nicht nur darin den DPS Output des Raids zu min/maxen um den Boss zu töten bevor er den Raid wiped. Dieser Punkt ist zwar weiterhin wichtig, doch eines der Dinge die, die Raiderfahrung in Wildstar von anderen Spielen unterscheiden wird ist die große Herausforderung der Koordination und Organisation von 40 Spielern. In anderen Raids geht man in einen großen Raum, jeder brügelt auf einen großen, dicken Boss ein und wenn man nicht im Feuer steht, wenn man nicht dorthin geht und jeder dies und das macht, dann hat man gewonnen. In Wildstar wird von den Spielern verlangt zusammenzuarbeiten und einen guten Plan wie man der Herausforderung gewachsen sein könnte zu besitzen.

So wird es z.b. notwendig sein 10 Spieler von der Gruppe zu lösen und in einen anderen Flügel zu schicken um einen Generator zu zerstören während hunderte Gegner auf sie einströmen um eben dies zu verhindern. So gibt es 5 Teleporter um zwischen ihnen und dem Hauptraum zu wechseln. Einmal benutzt kann man jedoch nicht wieder zurück. Wenn also der Tank auf der Flanke stirbt muss fix entschieden werden wer da rüber geht und aushilft wobei sichergestellt werden muss, dass man sich diesen Verlust überhaupt leisten kann. Es muss mehr beachtet werden als nur nicht im Feuer zu stehen.

Aufgrund der erhöhten Anforderungen an die Koordination wird auch das Hindernis größer um an solchen Raids teilnehmen zu können. Spieler werden auf VOIP Systeme wie z.b. Skype, Ventrilo oder Teamspeak angewiesen sein um das richtige Maß an Koordination bei solchen Fights zu gewährleisten. Die Entwickler von Wildstar haben daher die Bosse mit dem Wissen das die Spieler VOIP haben designed. Das Kampfsystem in Wildstar ist so intensive und actionlastig, dass effektive Kommunikation weit über einen Text-Chat hinausgeht und somit Drittanbieter Software benötigt.

Früher hatte man Bosse designed in denen alle Spieler auf einem Fleck standen um miteinander zu kommunizieren. Dann kamen die Spieler auf die Idee miteinander zu sprechen und sich gegenseitig anzurufen und als die Bosse härter und härter wurden, bekam dies stets wichtiger. Heutzutage hat man ohne diese Kommunikation überhaupt keine Chance mehr. Es ist zwingend notwendig mit 40 Leuten im Gespräch zu sein und Bossfights müssen so designed sein, dass sie dies erwarten.

Auf die Frage warum man sich überhaupt entschieden habe 40 Mann Raids wieder zum Leben zu erwecken erklärte David Bass, dass sie zuversichtlich sind, dass 40 Mann Raids ein machbares Ziel für Raider in Wildstar sind. Er gab jedoch zu, dass nicht jede Gilde dazu in der Lage sein werde einen solchen 40 Mann Raid zu stemmen. Gilden werden oftmals zusammenarbeiten müssen um sich der Herausforderung anzunehmen und Systeme entwickeln müssen um die Organisation und Loot-Vergabe zu koordinieren. Bass gab außerdem zu, dass 40 Mann Raids ein Experiment in Wildstar darstellen. So sagte er wortwörtlich:

David Bass sagte:
Ich denke, dass 40 Mann Raids ein Erfolg werden, aber selbst wenn nicht, es gibt nur einen 20 Mann und einen 40 Mann Raid im Spiel im Moment. Wenn der 40 Mann Raid nur wenig Aufmerksamkeit erhält, dann haben wir eben einen gemacht und wir machen mit dem weiter was funktioniert.

Bass erklärte außerdem, dass die Raidbosse in Wildstar eine wöchentliche Variation besitzen werden. So werden unterschiedliche Bosse Woche für Woche vorhanden sein. Die Bosse an sich werden sich auch unterschiedlich spielen. Das bedeutet, dass es kleine Elemente innerhalb eines Bosskampfes gibt die sich Woche für Woche ändern. Zum Beispiel aktiviert ein Boss in der einen Woche einen großen wandelnden Laser und in der nächsten Woche stattdessen Cluster Granaten.

Die Raids in Wildstar besitzen ebenfalls Challenges wie z.b. den Boss unter einer bestimmten Zeit, unter bestimmten Bedingungen oder mit einer zusätzlichen Variable zu bewältigen. Diese Challenges stellen den für Raider bekannten Hard Mode in Wildstar dar welche prestigeträchtige Belohnungen besitzen werden.

Alles in allem, entwickle sich die Raidszene in Wildstar sehr gut. Der Content ist zwar noch ungetestet, jedoch macht der erste Eindruck Appetit auf Laser-bestückte Bossfights, so warcry.com.
Wutlocke, Yps, cr4py und Sanilas gefällt das!
1 Kommentar
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DISKUSSION
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  • matrium
    matrium
    14. Dez, 2013
    Super Artikel!
    Challenges finde ich toll, wechselnde Elemente bei Bossen auch, weil das mehr Abwechslung bedeutet. Von der puren Spieleranzahl fand ich persönlich aber 25er Raids optimal.

    25 Zuverlässige Leute finden ist schon verdammt schwer, aber 40 Leute die mindestens 2-3 mal die Woche zuverlässig Zeit haben wird hammerhart. Das erhöht auch nochmal die Disconnect/Latenz/Crash-Problematik drastisch, die einen auch bei 25 Leuten schon so manchen Bossfight kosten. Nagut, das hängt aber natürlich davon ab wie sie die Kämpfe entworfen haben.. Kann jeder einzelne Spieler den Raid wipen (WoW BC Archimonde z.B.)? Dann können solche kleinen Problemchen echt zur Dauerqual werden.

    Irgendwie fand ich auch 25 genau die richtige Anzahl um gerade noch das Gefühl zu haben dass man persönlich den Ausschlag geben kann. 40er hat sich für mich immer nach "ich bin zwar Teil der Herde, aber was ich persönlich mache ist nicht sooooo wichtig" angefühl. Schwer zu erklären was ich meine :)


    So oder so, ich freu mich auf spannende Bosskämpfe